Resilienz trainieren
Montag, 2. Februar 2015

Judith Kölblinger ist Co-Autorin des neuen Buches „Resilienztraining

Fast die Hälfte der arbeitenden Bevölkerung zählt sich bereits zu den Hochzufriedenen. Sie sind im Beruf glücklich, egal, ob sie Vollzeit oder Teilzeit arbeiten, abhängig beschäftigt oder selbstständig sind. Das Roman-Herzog-Institut trifft diese Aussage für Deutschland. Im überschaubaren Rahmen unserer Seminare zum Selbstmanagement am Arbeitsplatz sehen wir sie jedoch bestätigt.

Unsere Arbeit ist ein wichtiger Mosaikstein unseres Lebensglücks. Aber wann macht Arbeit glücklich und zufrieden? In dem Buch „Resilienztraining“ beschreiben die Autor_innen die wesentlichen Faktoren für persönliche Resilienz, geben Tipps und Tricks für Resilienz-Trainer_innen und wertvolle Hinweise für Resilienz in Unternehmen.

1. Ziele – Sich selbst mit Zielen bei Laune halten
Wie möchte ich arbeiten? Was kann ich beitragen, dass meine Arbeit gut zu schaffen ist, trotzdem auch als herausfordernd, als sinnvoll erlebt wird und viele Momente von Erfolg, Motivation, Glück und Zufriedenheit enthält? An dieser Stelle nutzen wir Erklärungsmodelle der Motivationspsychologie und das „Haus der Arbeitszufriedenheit“ aus der Arbeitsforschung.

2. Auf dem Prüfstand – Und wie steht’s um mich?
Woran lassen sich Motivation, Glück und Zufriedenheit in der Arbeit erkennen und messen? Wie werden Wünsche in Ziele gefasst, formuliert und überprüft? Die Orientierung an den Life Skills der Weltgesundheitsorganisation WHO und den Faktoren von Resilienz bringen Struktur in die Darstellung, Checklisten und Einschätzungsskalen helfen bei der persönlichen Verortung.

3. Ausgangspunkt – Von den Defiziten zu den Ressourcen
Wie ist meine Ausgangssituation? Eine systematische Zustandserhebung mittels Fragebögen gibt Auskunft. Wie weit ist der Weg vom Start bis ins Ziel? Liegt er innerhalb meiner Möglichkeiten? Das Rahmenmodell (meiner Möglichkeiten), die Selbstwertanalyse, ein sehr praktikables Ressourcenmodell und der Burnout-Zyklus kommen zum Einsatz.

4. Der Weg – Wo setze ich am besten an?
Wo setze ich am besten an – bei meiner Umgebung, meinem Verhalten, meinen Fähigkeiten oder meinen Einstellungen? Und welche Wege passen von meinem Persönlichkeitstyp her zu mir? Hier tut sich eine wahre Fundgrube an Einsichten und Werkzeugen im Bereich Selbstmanagement auf. Was davon am besten zu mir passt, wird mit Hilfe eines Persönlichkeitsmodells herausgefunden.

5. Resilienz – Konstruktiv mit Krisen umgehen
Müssen bzw. dürfen alle länger arbeiten? Was ändert sich, wenn man länger im Beruf steht? Woher nehme ich die Spannkraft, um länger beruflich bei Laune zu bleiben? Dieses Kapitel liefert Wissenswertes aus der Arbeitsforschung und der Resilienzforschung.

6. Für Trainerinnen und Trainer – Angebote zum Nachmachen
Mit welchen Voraussetzungen und Erwartungen kommen länger im Beruf Stehende in mein Coaching oder Seminar? In diesem Kapitel plaudern wir gerne aus der Schule und stellen Seminardidaktik und bewährte Seminardesigns zur Verfügung.

7. Für Führungskräfte und Unternehmen – Mit Business-Resilienz Krisen meistern
Wie ist das Zusammenspiel von Mitarbeitern, Vorgesetzten und Arbeitsbedingungen zu gestalten, wenn sowohl gute Betriebsergebnisse als auch eine hohe Arbeitszufriedenheit erreicht werden sollen? Welchen Beitrag können bzw. müssen die Führungskräfte zu Arbeitsfähigkeit, Motivation und Arbeitszufriedenheit leisten? Coaching durch Führungskräfte, der Work-Ability-Index (WAI), generationengerechte Arbeitsbedingungen und Spannkraft für den gesamten Betrieb (Business-Resilienz) sind dabei zentrale Themen im Personalmanagement. Ein motivierender Kick-off zum Schluss sowie ein Literatur- und Stichwortverzeichnis machen das Buch komplett.

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Über Judith Koelblinger

Judith Kölblinger ist Gründungsgesellschafterin von KOMUNARIKO und beschäftigt sich als Beraterin, Trainerin und Coach mit Fragen des Change Management und Organisationsentwicklung. Sie begleitet Wandel in Organisationen und bei Personen, gestaltet Personalentwicklungs- und Leadership-Programme. Inhaltlich beschäftigt sie sich derzeit besonders mit der Frage, wie Menschen und Organisationen ihre Resilienz erhöhen können.


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